Wie vermeidet man typische Anfängerfehler?

Es gibt einige Fallstricke, über die Einsteiger immer wieder stolpern. Zwar lässt sich aus Fehlern lernen – besser ist aber, vorher zu lernen welche Fehler vermeidbar sind. Die folgenden Anfängerfehler kosten Geld und bringen Trader kein Stück weiter:

  • Zu häufiges Handeln
  • Handeln ohne qualitative Grundlage
  • Verzicht auf Verlustbegrenzung
  • Mentale Kontenbildung
  • Zu große Finanzhebel
  • Zu hohe Einsätze

Zu häufiges Handeln

Jeder Trade kostet Geld, weil Spreads und/oder Kommissionen anfallen. Viele Einsteiger handeln planlos irgendwelche Währungspaare, um „den Handel kennenzulernen“. Um sich mit den technischen Abläufen vertraut zu machen reicht ein Demokonto vollkommen aus. Wer ständig handelt, verliert dabei fast immer Geld.

Handeln ohne qualitative Grundlage

Eine qualitative Grundlage ist ein Handelssignal, das die Eröffnung einer Position rechtfertigt. Einsteiger werden oft ungeduldig, wenn ihre Strategie über einen längeren Zeitraum – oder wenn der PC gerade läuft – keine Signale generiert. Trading ist kein Zeitvertreib, sondern ein Geschäft das Disziplin erfordert. Nicht der Trader, sondern der Markt entscheidet über günstige Einstiegsmöglichkeiten. Liefert er keine, sollte auch nicht gehandelt werden. Nur Geduld: Die guten Trades kommen noch!

Verzicht auf Verlustbegrenzung

Der Verzicht auf eine konsequente Verlustbegrenzung ist der Anfang vom Ende. Früher oder später muss ein Trade ohne Absicherung weit ins Minus laufen. Dann wird das gesamte Kontoguthaben aufgezehrt bzw. es entsteht ein nur schwer wieder aufzuholender Verlust. JEDER Trade ist mit einem Stop Loss abzusichern.

Mentale Kontenbildung

Mentale Kontenbildung ist ein psychologisches Phänomen. Trader bewerten Verluste anders als Gewinne und verhalten sich in verschiedenen Situationen sehr ungeschickt. So werden gesetzte Stop Loss-Limits kurz vor ihrem Auslösen gestrichen um die (mental schmerzhafte) Realisierung eines Verlustes zu umgehen. Profitable Trades werden dagegen zu früh geschlossen, weil die Angst bereits sichtbare Gewinne wieder zu verlieren zu den größten Ängsten unter Tradern gehört.

Zu große Finanzhebel

Nur weil ein Broker einen 400- oder 500fachen Hebel anbietet muss dieser nicht zwingend genutzt werden. Was über 100:1 hinausgeht ist teuer und gefährlich. Der Hebel lässt sich häufig individuell einstellen.

Zu hohe Einsätze

Trader sollten festlegen, wie viel sie bei jedem einzelnen Trade maximal zu verlieren bereit sind. Dieser maximale Verlust sollte so bemessen sein, dass sein Eintritt nicht mental schmerzt. Ist das der Fall, ist die Angst vor Verlusten zu groß und es kommt zu irrationalen Handlungen.


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