Die größten Chancen beim Forex traden: Kumulationspunkte

Warum mit einem Teil zufrieden geben, wenn mehr möglich ist? Die Technische Marktanalyse ist wie ein Puzzle: Je mehr Teile sinnvoll zusammengefügt werden, desto klarer ist das Bild. Trendlinien, Widerstand und Unterstützung sowie Kursformationen sind besonders aussagekräftig, wenn sie gemeinsam auftreten. Dieses gemeinsame Auftreten wird auch als Kumulationspunkt bezeichnet.

An Kumulationspunkten treffen aktuelle und frühere Trendlinien aufeinander, die als Widerstand oder Unterstützung fungieren. Auch horizontale Widerstände und Unterstützungen, gleitende Durchschnitte und markante Punkte von Kursformationen (z. B. die Nackenlinie einer S-K-S-Formation) bieten beim gemeinsamen Auftreten an einem Punkt im Chart ein exzellentes Prognosemodell.

Kreuzwiderstände handeln

Am häufigsten finden sich Kumulationspunkte in Gestalt so bezeichneter Kreuzwiderstände- und Unterstützungen. Kreuzwiderstände werden sichtbar, wenn alle charttechnisch relevanten Linien im Chart – am einfachsten per Mausklick – „unendlich“ in die Zukunft fortgeschrieben werden. Der Markt kann beispielsweise von unten auf einen Kreuzwiderstand zulaufen, an dem sich eine ehemalige Abwärtstrendlinie und ein horizontaler Widerstand treffen.

Das Chartprogramm zeichnet die Linien auch dann weiter, wenn sie für den Marktverlauf zwischenzeitlich gar nicht mehr von Bedeutung sind. Das gilt für Trendlinien und andere wichtige Unterstützungen und Widerstände. Wenn die Linien automatisch fortgeschrieben werden, kreuzen sie sich ggf. zu irgendeinem Zeitpunkt. Kreuzen sich zwei Linien mit gleicher Richtungsaussage, liegt ein Kumulationspunkt mit großer Aussagekraft vor.

Trader sollten nicht gegen Kreuzwiderstände handeln: Nähert sich der Markt einem solchen Kumulationspunkt von unten ist es sehr viel wahrscheinlicher, dass er zumindest im ersten Anlauf daran scheitert. Umgekehrt ist die Überwindung eines Kreuzwiderstandes ein sehr starkes Kaufsignal.

„Begleitende Symptome“ beachten

Die Überwindung eines Kreuzwiderstands geht üblicherweise mit „begleitenden Symptomen“ einher. Im Aktienhandel würden Trader das an der Börse gehandelte Volumen im Auge behalten: Es sollte beim Herannahen an den Widerstand zunächst abnehmen und beim Durchbruch darüber stark anwachsen.

Forex Trader können auf diese wichtige Information leider nicht zurückgreifen, weil es keine amtlichen Börsenumsätze gibt. Dennoch gibt es ein weiteres Indiz, das den Durchbruch über einen Kreuzwiderstand bestätigen sollte: Der Kurs sollte stark und ruckartig ansteigen. Wird die Überwindung eines sehr starken Widerstands nicht durch entsprechende Kursgewinne angemessen gefeiert, ist das zumindest verdächtig: Womöglich handelt es sich um eine Bullenfalle.

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