Was sind Oszillatoren?

Oszillatoren verdanken ihren Namen der Art und Weise, wie ihre gemessenen Werte auf eine Skala eingetragen werden: Sie schwanken (oszillieren) um eine Linie herum.

Oszillatoren sind in zwei Fällen brauchbar:

  • Erstens können sie innerhalb eines bestehenden Trends eine anstehende Korrektur bestätigen.
  • Zweitens können sie frühzeitig anzeigen, wenn ein Trend an Dynamik verliert.

Zu den einfachsten und gebräuchlichsten Oszillatoren zählt das Momentum. Das Momentum vergleicht den aktuellen Kurs mit früheren Kursen – zum Beispiel indem der Quotient aus einem kurzen und einem langen gleitenden Durchschnitt gebildet wird.

Divergenzen zeigen Trendwechsel an

Innerhalb eines bestehenden Trends finden immer wieder Korrekturen statt. Oszillatoren können diese durch hohe, „überkaufte“ Werte anzeigen und damit zum Beispiel die Betrachtung des Trendkanals bestätigen. Befindet sich der Markt zum Beispiel im oberen Bereich seines Trendkanals und weist der Oszillator einen überkauften Wert auf, ist eine Korrektur wahrscheinlich.

Weitaus interessanter als überkaufte oder überverkaufte Zonen sind allerdings Divergenzen zwischen dem Kursverlauf und dem Oszillator.

Trendwechsel kündigen sich häufig lange vor ihrem Eintreten durch eine nachlassende Dynamik an. Diese lässt sich am Momentum ablesen: Da dieses nicht die Marktbewegung als solche, sondern ihre Stärke bemisst, beginnt der Indikator bereits zu fallen, wenn die Kurse weiter (aber deutlich langsamer) anfangen zu steigen.

Solche Divergenzen besitzen eine hohe Aussagekraft und sollten immer dann, wenn sie im Verlauf der Analyse entdeckt werden berücksichtigt werden.

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