Was macht den Devisenhandel so einzigartig?

Der Devisenmarkt ist gegenüber anderen Märkten aus vielen Gründen ein ganz besonderer Markt. Er wird häufig als der fairste Markt der Welt bezeichnet, weil nur am Devisenmarkt private Trader dieselben Chancen besitzen wie institutionelle Anleger.

Die wichtigsten Vorteil des Devisenhandels für Trader sind im Einzelnen:

  • Kein Informationsvorsprung einzelner Akteure
  • Praktisch unendliche Liquidität
  • Niedrige Transaktionskosten
  • Fortlaufender Handel von Sonntagabend bis Freitagnacht
  • Hohe Finanzhebel auch für kleine Konten möglich

Gleiche Informationen für alle

Am Aktienmarkt kommt es dagegen immer wieder zu starken Schwankungen, wenn Unternehmen Zahlen zu ihrer Geschäftslage veröffentlichen. Trotz aller gesetzlichen Rahmenbedingungen kann niemand mit Sicherheit garantieren, dass sensible Informationen nicht von einigen „Insidern“ vorab zum Handel mit Aktien genutzt werden. Die breite Masse der Anleger wird erst informiert, wenn die Insider gehandelt haben.

Am Devisenmarkt besteht dieses Risiko wenn überhaupt dann nur in einer sehr stark abgeschwächten Form. Die Informationen die den Markt bewegen beziehen sich nicht auf ein einzelnes Unternehmen, sondern auf gesamtwirtschaftliche Entwicklungen wie Zinsen, Wachstum, Inflation, Konjunktur usw.

Zudem sind selten einzelne Meldungen für starke Kursbewegungen verantwortlich: Die große Zahl der fundamental orientierten Marktteilnehmer bildet sich über einen längeren Zeitraum eine Meinung oder handelt vollkommen unabhängig von irgendwelchen Ereignissen.

Wie groß ist der tägliche Umsatz am Forexmarkt ?

Es besteht eine praktisch unendliche Liquidität. Die in Basel ansässige Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) – am einfachsten als „Zentralbank der Zentralbanken“ beschrieben – taxiert den täglichen (!) Umsatz am Devisenmarkt auf vier bis fünf Billionen US-Dollar. Nein, es liegt kein Tippfehler vor: Es geht um 4.000 bis 5.000 Milliarden US-Dollar pro Tag! Kein anderer Markt der Welt ist auch nur ansatzweise so liquide.

Die praktisch unendliche Liquidität ermöglicht niedrige Transaktionskosten (enge Spreads und niedrige Gebühren) und große Finanzhebel. Forex Broker können ihren Kunden über das Margin-Prinzip die Möglichkeit einräumen, mit dem 100fachen ihres Einsatzes zu handeln und die Verlustrisiken für Trader auf den Einsatz beschränken. Das ist in keinem anderen Markt der Welt möglich.

Wie sind die Forex Handelszeiten?

Es besteht ein durchgängiger Handel von Sonntag bis Freitag. Devisen werden weltweit und rund um die Uhr gehandelt.

Deshalb können Orders bei Forex Brokern in der Regel ohne Unterbrechung von Sonntagabend bis Freitagnacht platziert und ausgeführt werden. Das ist auf keinem anderen Markt der Welt möglich und bietet einen handfesten Vorteil: Wird der Handel nicht unterbrochen kommt es auch nicht zu so genannten „Opening Gaps“: Diese Kurslücken zwischen dem Schlusskurs und dem Eröffnungskurs sind im Handel mit Aktien für kurzfristige Trader problematisch.

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