Devisenhandel Strategie: Nutzen, Entwicklung und Einsatz

Erfolg im Forex Devisenhandel ist nur mit einer geeigneten Handelsstrategie möglich. Wer „ins Blaue hinein“ mit großem Hebel handelt, erleidet in der Regel nach kurzer Zeit Schiffbruch. Wird dagegen ausschließlich auf der Grundlage einer möglichst objektiven Strategie gehandelt, verbessert das nicht nur die Erfolgsaussichten. Auch der mentale Stress im Handel lässt sich auf ein Minimum reduzieren.

Erfolgreiche Strategien müssen lediglich zwei Voraussetzungen erfüllen:

  • Erstens muss das Regelwerk der Handelsstrategie Marktkonstellationen mit gutem Chance/Risiko-Verhältnis zuverlässig und regelmäßig identifizieren.
  • Zweitens müssen Verluste begrenzt werden: Jede Forex Handelsstrategie muss im Kontext des Risikomanagements betrachtet werden.

Mentale Entlastung durch Devisenhandel Strategie

In den vergangenen Jahrzehnten haben sich sehr unterschiedliche strategische Konzepte mit mehr oder weniger viel Erfolg durchgesetzt. Darunter finden sich Ausbruchsstrategien, Contrarian-Ansätze (dabei wird gegen den Markt bzw. die vorherrschende Meinung gehandelt), Scalping, News-Trading und (für private Trader nicht interessante) Arbitrage-Strategien.

Längst nicht alle sind privaten Tradern ans Herz zu legen.

Strategien werden anhand diverser Kennzahlen bewertet. Der Erfolg einer Strategie kann entweder live dokumentiert oder rückwirkend simuliert werden (Backtesting). Aus den Ergebnissen werden Kennziffern wie Trade Ratio („Trefferquote“) und Payoff Ratio (Gewinn/Verlust-Verhältnis), maximaler Verlust usw. generiert.

Die Kennzahlen sagen nicht nur etwas über die Qualität einer Strategie aus, sondern auch darüber, für wen sie geeignet ist.

Nachdem die Entscheidung für eine bestimmte Strategie getroffen wurde, übernimmt die Strategie zunächst alle Handelsentscheidungen – entweder automatisiert (durch die Plattform umgesetzt) oder diskretionär (Signale werden generiert und manuell gehandelt). Das entlastet Trader mental: Wenn in der Hitze des Gefechts und unter zeitlichen Druck Entscheidungen gefällt werden, steigt die Fehlerquote enorm an.

Zu jeder Strategie gehören neben Einstiegs- auch Ausstiegskriterien. Diese werden einerseits durch das Wesen der Strategie selbst bestimmt (Trendfolger steigen aus einem Markt aus, wenn der Trend bricht), andererseits durch die Regeln des Risk- und Moneymanagements. Hierunter fällt zuerst die Verlustbegrenzung: Trader müssen festlegen, wie viel Geld sie maximal pro Trade, pro Tag, Woche etc. zu verlieren bereit sind.

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