BROKER

Forex Broker Typen

Forex Broker sind Dienstleister für Trader. Wie genau diese Dienstleistung umgesetzt wird, unterscheidet sich je nach Broker allerdings deutlich. Einige Broker stellen selbst Kurse, andere leiten Kundenorders an einen Bankenpool durch und wieder andere verbinden ihre Kunden direkt mit einem virtuellen Trading-Netzwerk. Trader sollten wissen, was genau der Broker tut und wie er sein Geld verdient.

Nur über Forex Broker ist es für Privatanleger möglich, Zugang zum Forexmarkt zu bekommen. Dabei kann man grundlegend verschiedene Arten von Forex Brokern unterscheiden. Die bekanntesten sind die Market Maker, STP Broker und ECN Broker

Als angehender Forex Trader sollte man daher sehr genau darauf achten, welcher Broker für einen in Frage kommt. Die verschiedenen Forex Broker unterscheiden sich hinsichtlich des Marktmodells, der Konditionen, der Handelsoberfläche sowie des Regulierungsumfelds.

Forex Broker als Market Maker

Die meisten Forex Broker in Europa sind sogenannte Market Maker. Sie werben oft mit kommissionsfreiem Handel, niedriger Mindesteinzahlung und Einzahlungsboni für Neukunden. Kennzeichnend für Market Maker: Die Orders der Kunden werden nicht an Banken weitergeleitet, sondern durch den Broker selbst ausgeführt. Ein Marketmaker kauft, wenn der Kunde verkaufen will und verkauft, wenn der Kunde kauft. Market Maker stellen die Kurse selbst und bieten ihren Kunden jederzeit Ankaufs- und Verkaufskurse an.

Market Maker stellen damit sowohl Angebot als auch Nachfrage: Sie „machen“ sozusagen den Markt. Das Geschäftsmodell von Marketmaker funktioniert so: Hinter der Handelsoberfläche werden Kauf- und Verkaufsaufträge der Kunden gegeneinander ausgeführt. Der Marketmaker verdient Geld durch den Spread.

Erst wenn mehr Kauforders als Verkaufsorders oder umgekehrt im System sind, muss der Market Maker selbst eine (Netto-)Position am Devisenmarkt eingehen. Diese kann er extern absichern oder auf sein eigenes Risiko halten. Ist letzteres der Fall, macht der Marketmaker Gewinn, wenn seine Kunden Verlust machen. Dann besteht ein potenzieller Interessenskonflikt. Die Spreads bei Market Makern sind fast immer fix und tendenziell weiter als als bei anderen Brokertypen.

Market Maker werben gerne mit kommissionsfreiem Handel, niedriger Mindesteinzahlung und Einzahlungsboni für Neukunden. Ein Großteil der Broker in Europa tritt als Market Maker auf.

Kennzeichnend für diese Anbieter: Die Orders der Kunden werden nicht an Banken weitergeleitet, sondern durch den Broker selbst ausgeführt. Ein MarketMaker kauft, wenn der Kunde verkaufen will und verkauft, wenn der Kunde kauft.

Market Maker stellen die Kurse selbst

Market Maker bieten ihren Kunden jederzeit Ankaufs- und Verkaufskurse an und stellen damit sowohl Angebot als auch Nachfrage: Sie „machen den Markt“. Das Geschäftsmodell von MM ist einfach zu verstehen: Hinter der Handelsoberfläche werden Kauf- und Verkaufsaufträge der Kunden gegeneinander ausgeführt. Der MM verdient Geld durch den Spread.

Erst wenn mehr Kauforders als Verkaufsorders oder umgekehrt im System sind, muss der Market Maker selbst eine (Netto-)Position am Devisenmarkt eingehen. Diese kann er extern absichern oder auf sein eigenes Risiko halten. Ist letzteres der Fall, kann der MM Gewinne einfahren, wenn seine Kunden verlieren. Dann besteht ein potenzieller Interessenskonflikt.

Die Spreads bei Market Makern sind fast immer fix und tendenziell weiter als als bei anderen Brokertypen.

STP-Broker

Ein recht weit verbreitetetr Brokertyp sind STP-Broker. STP steht für „Straight Through Processing“, was ins Deutsche übersetzt in etwa „sofortige Durchleitung“ bedeutet. STP bedeutet, dass die Orders der Kunden ohne Umweg an einen Banken- bzw. Liquiditätspool weitergeleitet werden.

Im besten Fall konkurrieren mehrere Banken um die Orders. Der beste verfügbare Preis kommt zur Ausführung. Die Qualität der Kurse steht und fällt mit dem Liquiditätspool: Besteht dieser nur aus wenigen oder gar lediglich einer einzigen Bank, sind die Unterschiede zu Market Makern kaum erwähnenswert.

Der Liquiditätspool ist vergleichbar mit einer Wertpapierbörse, an die Onlinebroker Orders ihrer Kunden durchleiten. Da es eine solche Börse im FX Handel nicht gibt, dient ein Bankenpool als Ersatz. Die Spreads bei STP Broker können fix oder variabel sein (in aller Regel variabel). Einige Broker verlangen Kommissionen. Zusätzlich können STP Broker einen Aufschlag auf die Spreads des Bankenpools vornehmen.

Ein anderer und ebenfalls recht weit verbreitetet Brokertyp sind STP-Broker. STP steht für „Straight Through Processing“, was ins Deutsche übersetzt in etwa „sofortige Durchleitung“ bedeutet. STP bedeutet, dass die Orders der Kunden ohne Umweg an einen Banken- bzw. Liquiditätspool weitergeleitet werden. Im besten Fall konkurrieren mehrere Banken um die Orders. Der beste verfügbare Preis kommt zur Ausführung. Die Qualität der Kurse steht und fällt mit dem Liquiditätspool: Besteht dieser nur aus wenigen oder gar lediglich einer einzigen Bank, sind die Unterschiede zu Market Makern kaum erwähnenswert.

Der Liquiditätspool ist vergleichbar mit einer Wertpapierbörse, an die Onlinebroker Orders ihrer Kunden durchleiten. Da es eine solche Börse im FX Handel nicht gibt, dient ein Bankenpool als Ersatz. Die Spreads bei STP Broker können fix oder variabel sein (in aller Regel variabel). Einige Broker verlangen Kommissionen. Zusätzlich können STP Broker einen Aufschlag auf die Spreads des Bankenpools vornehmen. ECN Trading ab 0,0 Pips Spread ECN Broker gehen einen Schritt weiter und binden ihre Kunden direkt an ein Liquiditätsnetzwerk an.

Zu dem Netzwerk gehören u.a. Banken und private Trader.

 

ECN Broker

ECN steht für Electronic Communication Network und bezeichnet dieses virtuelle Handelsnetzwerk. Alle Teilnehmer des Netzwerks – inklusive der Kunden von ECN Brokern – können direkt Orders in das Orderbuch des ECN einstellen. Die Orders können dort nachverfolgt werden. Im Orderbuch ist die Markttiefe sichtbar: Angezeigt wird dann nicht nur, zu welchem Kurs ein Währungspaar gekauft oder verkauft werden kann, sondern auch, wie viele Einheiten zu diesem Kurs angeboten oder nachgefragt werden. Die Kurse bilden sich frei durch Angebot und Nachfrage: Im besten Fall bestehen keine Spreads.

Da ECN Broker an den Kursen nichts verändern, erzielen sie Einnahmen nur durch Kommissionen.

ECN Broker binden ihre Kunden direkt an ein Liquiditätsnetzwerk an. Zu dem Netzwerk gehören u.a. Banken und private Trader. ECN steht für Electronic Communication Network und bezeichnet dieses virtuelle Handelsnetzwerk. Alle Teilnehmer des Netzwerks – inklusive der Kunden von ECN Brokern – können direkt Orders in das Orderbuch des ECN einstellen.

Die Orders können dort nachverfolgt werden. Im Orderbuch ist die Markttiefe sichtbar: Angezeigt wird dann nicht nur, zu welchem Kurs ein Währungspaar gekauft oder verkauft werden kann, sondern auch, wie viele Einheiten zu diesem Kurs angeboten oder nachgefragt werden. Die Kurse bilden sich frei durch Angebot und Nachfrage: Im besten Fall bestehen keine Spreads. Da ECN Broker an den Kursen nichts verändern, erzielen sie Einnahmen ausschließlich durch Kommissionen.

ECN-Trading ist ab 0,0 Pips Spread möglich.

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